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Pflege-Jobs in St. Gallen
Die Ostschweiz sucht auf allen Stufen: Zentrums- und Regionalspitäler, Psychiatrie, Reha am Bodensee und ein dichtes Netz an Langzeitinstitutionen. Die Konkurrenz um Wohnraum ist kleiner, die Teams sind beständiger – und wer aus dem nahen Ausland kommt (A/DE), findet hier den unkompliziertesten Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt.
Der Kanton hat seine Akutversorgung auf wenige Standorte konzentriert: die Stadt und einzelne Regionalspitäler. Im Toggenburg und im Rheintal sind aus früheren Spitalstandorten ambulante Gesundheitszentren geworden – ausserhalb der Stadt liegen die meisten Stellen deshalb in Langzeitpflege, Spitex und Ambulatorien, und für Touren abseits der Agglomeration brauchst du meist den Führerausweis. Die NDS-HF-Plätze (IPS, Anästhesie, Notfall) hängen am Zentrumsspital; wer Dialekt versteht, kommt in der Langzeitpflege schneller an.
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Alle 5 Stellen ansehenLohn: Das dürfen Sie erwarten
| Funktion | Einstieg | Erfahren (5+ J.) | Senior / Spezialisiert |
|---|---|---|---|
| Dipl. Pflegefachperson HF/FH | CHF 6'000 – 6'400 | CHF 6'500 – 7'500 | CHF 7'300 – 8'500 |
| Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe) | CHF 4'500 – 4'900 | CHF 5'000 – 5'500 | CHF 5'300 – 6'000 |
Alle Angaben CHF brutto pro Monat, 13 Monatslöhne, Vollzeitäquivalent.
Häufige Fragen
Verdiene ich in der Pflege in St. Gallen weniger als in Zürich?
Meist etwas, ja. Die Lohnbänder gelten schweizweit: dipl. Pflegefachperson HF/FH CHF 6'000–6'400 brutto pro Monat (×13) zum Einstieg, FaGe CHF 4'500–4'900. Ostschweizer Institutionen liegen eher im unteren Bereich, Zürich und Basel-Stadt bis zu rund 15 % darüber. Dagegen rechnest du die tiefere Miete – laut Mietpreisstatistik des BFS ein spürbarer Unterschied.
Ich wohne in Vorarlberg – kann ich als Grenzgänger:in in St. Gallen pflegen?
Ja. Aus Vorarlberg wird täglich ins St. Galler Rheintal gependelt. Mit EU/EFTA-Pass und Arbeitsvertrag stellt der Kanton die Bewilligung G aus, sofern du mindestens wöchentlich an den Wohnort zurückkehrst. Für die Arbeit am Bett brauchst du zusätzlich die SRK-Anerkennung deines Diploms und den Eintrag im NAREG. Starte die Anerkennung früh – ohne sie ist nur eine Hilfsfunktion möglich. Wir begleiten dich dabei.
Gibt es Pflegestellen ausserhalb der Stadt St. Gallen – und brauche ich ein Auto?
Ja, der grössere Teil des Kantons liegt ausserhalb: Rheintal, Werdenberg-Sarganserland, Toggenburg, Wil und Linthgebiet mit Regionalspitälern, Pflegeheimen, Spitex-Organisationen, Reha und Psychiatrie. Für Spitex-Touren in Streusiedlungen ist der Führerausweis fast immer Bedingung, im Spital nicht. Die S-Bahn folgt den Talachsen; quer über die Hügel dauert es länger, als die Karte vermuten lässt.
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